In Zeiten wie heute ist es für die meisten Menschen schwer, richtige Rapper und YouTube „Rapper“ auseinander zu halten.

Darum hat der Deutsche Rap-Verband (DRV) heute in Berlin beschlossen, dass sich YouTuber nicht mehr als „Rapper“ bezeichnen dürfen. Hier der dazugehörige Tweet:

ApoRed, Mert und Leon Machere (oder so) sind also keine Rapper!

Auf der offiziellen Pressekonferenz zu diesem überraschenden Beschluss hieß es: „Jeder YouTuber, der erst mit unlustigen Pranks, peinlichen Straßenvideos oder Challanges mit Fremdscham-Charakter angefangen hat, um dann mit Rap das Geld aus den Taschen der 12-13-Jährigen zu ziehen, darf sich nicht „Rapper“ nennen.“

Begründet wird diese Entscheidung unter anderem durch den Duden! Denn dort heißt es: „Rapper – Substantiv, maskulin – jemand, der rappt“.

„Und das ist bei den YouTubern nicht gegeben. Alles was wir erkennen können, sind schlecht produzierte Stücke, die scheinbar in Richtung HipHop schielen sollen. Bei diesem ApoRed zum Beispiel: da ist nur ein Beat unter einem schlecht aufgesagten Text gelegt und er nennt es Rap.“ argumentiert DRV-Vorstand Patrick L..

YouTuber müssen mit Strafen rechnen

Jeder, der sich ab sofort „Rapper“ in Videoblogs, Statements oder Musikvideos nennt, obwohl er keiner ist, muss mit enormen Konsequenzen rechnen.

„Wir haben einen Deal mit YouTube gemacht. Es gibt maximal 2 Verwarnungen, bei der 3. Verwarnung wird der YouTube-Account und somit seine Existenz, gelöscht.“ heißt es vom DRV am heutigen morgen.

Bisher gab es keine Reaktionen der „YouTube-Rapper“. Es bleibt spannend.

Beitragsbild: Instagram / @apored @leonmachere

Verbreite diesen Beitrag:
Benachrichtigung über WhatsApp
Du möchtest bei WhatsApp über neue Beiträge informiert werden? Schreib einfach "Rapire" an die folgende Nummer: 017627615990